Weibliche Vermessungs-Auszubildende des Ortenaukreises bei einem Vermessungs-Projekt im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof. Foto: Gerald Doll

Ortenau. Alle Mädchen und Jungen ab der fünften Klasse sind eingeladen, am Girls´ und Boys´ Day, Donnerstag, 3. April 2025, Berufe zu erkunden, die sie aufgrund ihres Geschlechts selten im Blick haben. Mädchen lernen Berufe kennen, in denen nur wenige Frauen arbeiten und die Mädchen deshalb oft nicht in Erwägung ziehen – bei Jungs verhält es sich entsprechend umgekehrt. „Dabei können diese Berufe den Neigungen der Jugendlichen eher entsprechen und spannende Karrieremöglichkeiten bieten“, weiß Carina Klemm, Gleichstellungsbeauftragte des Ortenaukreises.

Am Aktionstag Tag stehen den Mädchen viele Türen in den Bereichen Technik und Naturwissenschaften, Forschung und Wissenschaft, Informatik und Handwerk offen. Jungen können etwa in den Bereichen Pädagogik, Pflege und Gesundheit Berufe kennenlernen. Viele Unternehmen und Institutionen der Ortenau haben ihre Angebote eingestellt. Wer mitmachen will, sollte sich beeilen: „Mädchen und Jungen können sich noch bis zum Montag, 31. März, ihr Girls‘Day- oder Boys’Day-Angebot beim Landratsamt Ortenaukreis sichern“, so Klemm.

„Auch der Ortenaukreis beteiligt sich dieses Jahr wieder“, ergänzt Miriam Thies vom Personalamt des Ortenaukreises. „Zwölf Mädchen können in Offenburg bei der Vermessung und Flurneuordnung den Beruf der Vermessungstechnikerin kennenlernen. Außerdem bieten wir in den Straßenmeistereien in Achern, Lahr und Offenburg jeweils zwei Plätze für den Beruf der Straßenwärterin an.“

Für Jungen ermöglicht das Landratsamt in Offenburg Einblicke in den Beruf des Verwaltungsfachangestellten. Hier sind bereits alle vier Plätze vergeben. „Wir freuen uns sehr über das große Interesse und sind gespannt auf die Teilnehmenden!“, so Thies.

Mitmachen beim Girls’Day und Boys’Day ist ganz einfach: Alle Angebote erscheinen online unter www.girls-day.de und www.boys-day.de auf einer Deutschlandkarte, dem Girls‘ Day- und Boys‘ Day-Radar. Die Jugendlichen finden dort über die Postleitzahlen- oder Ortssuche schnell und einfach die für sie passenden Angebote und melden sich direkt über das Radar an.

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